20. Dezember 2012

[Rezension] Breeds 01 - Callans Schicksal

Inhalt:

"Als Journalistin ist Merinus Tyler ständig auf der Jagd nach einer guten Story. Eines Tages stößt sie auf Hinweise, dass das Militär genetische Experimente an Menschen vorgenommen hat. Und es gelingt ihr tatsächlich, einen der Supersoldaten aufzuspüren, der vor seinen Schöpfern geflohen und untergetaucht ist. Callan Lyons trägt Löwenblut in sich und besitzt übermenschliche Kräfte. Von ihrer ersten Begegnung an weckt der attraktive Callan eine wilde Leidenschaft in Merinus. Doch das Militär und die Gen-Forscher sind Callan dicht auf den Fersen."


Das Buch lässt sich sehr gut lesen und hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Es ist so ein Buch das man nicht aus der Hand legen kann!

Die Hintergrundgeschichte mit der Idee die DNA von Menschen mit Raubtieren zu kreuzen fand ich sehr spannend, war auch mal eine neue Idee in diesem Genre. Mal was anderes als Werwölfe, Vampire, etc. Nur hätte ich gerne mehr davon erfahren, von der Forschung und der allgemeinen Vergangenheit, das kam mir etwas zu kurz und man konnte teilweise doch nur spekulieren und vermuten wieviele dieser Menschen mit Raubtier DNA existieren.
Im Buch geht es hauptsächlich um Callan der zusammen mit anderen Menschen mit Raubkatzen-DNA im Rudel lebt, er selbst hat als einziger im Rudel Löwen-DNA. Es wird auf die anderen Rudelmitglieder nicht näher eingegangen, teilweise wird es nur kurz angeschnitten. Fand ich aber nicht schlimm denn es gibt ja genug Folgebände in dem alle ihren Part bekommen werden.

18. Dezember 2012

[Rezension] Totentöchter - Die dritte Generation

Inhalt:

"Sie sind jung und schön, doch dem Tod geweiht. Rhine ist sechzehn Jahre alt - und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum - eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist... "


Eine sehr überzeugende Dystopie, welche mich von der ersten Seite ab komplett in ihren Bann gezogen hatte. Der Leser wird in eine Welt hineingeworfen, in der die Menschheit sehr verzweifelt ist und nichts gegen das frühe sterben tun kann - die allgemeine Angst und Verzweiflung wird sehr greifbar dargestellt.

Das Buch besticht nicht durch blutige Szenen oder rasante Actionszenen - nein das spannende an diesem Buch sind die authentischen Charaktere und ihre verschiedenen, vielschichtigen Beziehungen untereinander. Das ganze Geschehen wirkt dadurch sehr real.

Rhine, aus deren Sicht man die Geschichte erlebt, war mir von Anfang an sympatisch. Man durchlebt mir ihr alles, leidet, kämpft um ihre Freiheit, trauert und man freut sich auch mit ihr in den wenigen Glücksmomenten in ihrem Leben. Die Zerrissenheit in ihr zwischen dem Sehnen nach Freiheit und der Verbundenheit mit ihren "Schwesterfrauen" und ihrem Leben als Ehefrau war sehr realistisch dargestellt.
Die ganze Situation und das Geschehen haben mich sehr berührt und ich hab lange über dieses Buch nachgedacht nachdem ich es gelesen hatte.

Fazit:
Ein toller Auftakt zu einer Triologie, welche Lust auf mehr macht. Das Ende, so viel kann ich verraten, ist sehr vielversprechend und lässt auf einen sehr spannenden zweiten Teil schließen!


17. Dezember 2012

[Rezension] Der Ruf des weißen Raben


Inhalt:
"Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind... "


Meine Meinung zu diesem Buch war schon während des lesens wie auch danach ziemlich gespalten.

Einerseits gefiel es mir sehr gut, da ich die Geschichte interessant finde und der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen war. Auch die Beschreibung der Landschaft und der Umgebung empfand ich als angenehm und nicht unnötig in die Länge gezogen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man eine Menge über die Glaubenswelt der Indianer erfährt.

Andererseits hab ich auch einige Kritipunkte an dem Buch. Kommen wir erstmal dazu wie die Geschichte erzählt wird, das geschieht in verschiedenen Zeitebenen. Im Buch gibt es insgesamt drei davon, einmal Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. An sich in Ordnung, macht es auch interessanter wie ich finde. Allerdings war der Zeitstrang in der Zukunft für mich total überflüssig.
Die Handlung die am Anfang sehr vielversprechend und interessant wird im Laufe der Geschichte doch sehr abgehoben. Plötzlich geht es um Zeitreisen, Zauberkräfte, etc. Das war mir etwas zu viel des Guten.
Ein dickes Minus bekommen von mir leider die Charaktere in dem Buch, die konnten so gar nicht überzeugen. Ich konnte mich mit keinem irgendwie anfreunden oder mich in jemanden hineinversetzen. Chad war mir leider viel zu perfektt und zu glatt und Mira emfpand ich meistens als lästig und naiv. Einzig Chads Großmutter konnte ich leiden.

Fazit:
Ich vergebe 7 Punkte für ein schönes Buch für zwischendurch, von dem ich mir vorher etwas mehr erhofft hatte.

11. Dezember 2012

[Rezension] Im Tal der großen Geysire

Inhalt:

"Im Tal der großen Geysire, auf der Nordinsel Neuseelands, führen die Bradleys ein beliebtes Hotel. Von dort unternehmen sie mit ihren Gästen Ausflüge zu dem achten Weltwunder, herrlichen Sinterterrassen in Weiß und Zartrosa. Doch im Juni 1886 bricht ein Vulkan aus, der nicht nur das Weltwunder unter Lavabrocken und Asche begräbt, sondern vermutlich auch die kleine Elizabeth, die jüngste Tochter der Bradleys. Seit der Katastrophe ist das Mädchen verschollen. Ihre Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen - bis eine geheimnisvolle Maori auftaucht und die Kraft ihrer Liebe alles zum Guten wendet."


Auch bei dieser Neuseeland-Saga schafft es die Autorin den Leser komplett in ihren Bann zu ziehen und in die Geschichte einzutauchen. Man kann sich durch den schönen und detailreichen Schreibstil alles gut vorstellen. Das einzigste was mir ein bisschen gefehlt hat war die Beschreibung der Häuser und Kleidung zu der Zeit in der das Buch spielt hat mir so ein bisschen gefehlt und mir fiel es etwas schwer mir diesen Teil vorzustellen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Die Autorin knüpft geschickt verschiedene Handlungsstränge, Geschehnisse und Charaktere aneinander das man während des ganzen Buchs gut unterhalten wird. Man wird während des Lesens oft überrascht und erfährt neues, allerdings waren manche Dinge schon sehr leicht vorauszuahnen.

Die Charaktere sind durchweg verschieden und auch vielschichtig. Man lernt die Hauptcharaktere gut kennen, da die Ich-Perspektive während der Geschichte wechselt und man so die Gefühls- und Gedankenwelten kennen lernen kann. Auch die Entwicklung der Charaktere war vorhanden und zeigen neue Facetten.

Ich vergebe 8 Punkte für einen schönen, leicht zu lesenden Roman der hier und da doch kleine Schwächen hat.

10. Dezember 2012

[Rezension] Cassia & Ky 2 - Die Flucht

Inhalt:

"Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.

Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst."


Ich muss sagen nach den vielen negativen Kritiken und Bewertungen, die ich gelesen hatte bevor ich das Buch angefangen hatte, war ich doch positiv überrascht. Es war in meinen Augen bei Weitem nicht so langweilig wie befürchtet und von vielen vorausgesagt.


Wie auch beim Vorgänger taucht man in die Gedankenwelt von Cassia ein, und erlebt die Geschichte aus ihrer Sicht. Beim zweiten Teil taucht man nun auch in die Gedanken und Gefühlswelt von Ky ein. Einerseits hat mir das sehr gut gefallen, weil man so immer zwei Sichtweisen hatte, andererseits war das manchmal schwierig während des lesen. Ab und an hatte ich dann doch vergessen wer gerade "denkt" und hab mich an der einen oder anderen Stelle dann doch über die Dialoge gewundert.


Trotz der vergleichsweise dünnen Handlung - was ich gar nicht abstreiten will - lässt sich das Buch sehr gut lesen und hat seine spannenden Stellen. Die Autorin schafft es wie schon beim ersten Band den Leser bei der Stange zu halten, damit man auch weiterlesen möchte.

Man erfährt außerdem mehr über die Gesellschaft, den Wiederstand und das Land im allgemeinen und ich nehmen mal an das die Canyons aus dem Buch die Grand Canyons in den USA sein sollen. 

Von den Charakteren kann man sagen das sie sich auf jeden Fall weiterentwickeln. Vor allem Cassia, wird ernster, erwachsener, mutiger. Das hat mir gut gefallen.


Fazit:

Ein solider zweiter Teil, dem aber etwas mehr Handlung und Spannung gutgetan hätte. Trotzdem hab ich ihn gerne gelesen und freue mich schon auf Band 3!