28. Januar 2012

Lesemarathon 28.1. - 29.1.12




Heute morgen um 8.00 Uhr ging es los, der Lesemarathon von Dreamcatcher ist gestartet.
Ich habe mich gestern noch spontan eingetragen, obwohl ich jetzt schon weiß, dass ich keine 24 Stunden am Stück durchhalten werde bzw. das ich gar nicht so lange Zeit dafür habe. Aber gut, Spaß muss sein!! :)

Hier werde ich immer mal wieder den aktuellen Stand posten, was ich gerade lese oder ob ich etwas anderes mache. Aber das entscheide ich dann ganz spontan.


Geplant habe ich zu lesen:


Bisher habe ich davon 230 Seiten gelesen, es hat aber insgesamt 1216 Seiten. Also noch ein gaaanze Menge! Kurze Erklärung dazu noch: Perry Rhodan ist nicht der Autor, sondern der Protagonist. "Lemuria" ist eine Reihe, die aus 6 Büchern besteht, die einzelnen heißen:

- Die Sternenarche von Frank Borosch
- Der Schläfer der Zeiten von Hans Kneifel
- Exodus der Generationen von Andreas Brandhorst
- Der erste Unsterbliche von Leo Lukas
- Die letzten Tage Lemurias von Thomas Ziegler
- Die längste Nacht von Hubert Haensel

 Sollte ich das vor morgen 8.00 beendet haben, steht noch folgendes an:


 397 Seiten, also eher etwas leichtes. ;)


So dann fang ich mal an mit lesen! Ich wünsche allen anderen Teilnehmer viel Spaß und
auf jeden Fall auch eine Menge Durchhaltevermögen!

Updates immer hier: Lesemarathon aktuell


24. Januar 2012

[Rezension] Die Schöne von Avignon



Inhalt:

"Avignon im Jahre 1346. Überall in Europa wütet der Antisemitismus, als Papst Klemens VI. den Juden der Stadt ein Ghetto errichtet. Seit vier Jahren ist Avignon Mittelpunkt der christlichen Welt, und trotz strengster Auflagen floriert der Handel zwischen der Judenstraße und dem christlichen Teil der Stadt. Abends allerdings schließen sich schützend die Tore der Carrière und lassen niemanden mehr hinein. Fast niemanden. Als der Papst an einem Abend in jenem Juni von rätselhaften Schmerzen geplagt wird, holen seine Leute den besten Medicus der Stadt, den Juden Thoros Bonivassin, damit er ihn heile. Der junge Gelehrte erhält dafür reichlich Lohn, doch auf seinem Weg zurück in die Straße wird er ohmächtig, verliert das Bewußtsein und weiß fortan nicht mehr, wer er ist.


Thoros landet im Hospitz der Stadt, wo der Fall des von den Toten Auferstandenen das Interesse des Kardinals LeGor weckt. Während Blanchette, Thoros schöne Schwägerin, auf ihn wartet, geschehen allerei Dinge in Avignon, die uns die Menschen dieser Stadt und am Hofe des Papstes so lebendig erscheinen lassen, als lebten wir mit ihnen. Und als im Frühjahr 1347 die Pest ausbricht wird deutlich, welches unerbittliche Schicksal sie alle miteinander verbindet. "


Zunächst muss ich mal sagen, das diese Beschreibung nicht auf dem Buch hinten drauf war - die hab ich auf Amazon gefunden. Ich glaube wenn es so hinten drauf gestanden hätte, wäre ich anders an das Buch herangegangen, denn der Titel passt so gar nicht zu dem Buch. Es müsste eher: Die Juden von Avignon bzw. Die Pest in Avignon, da es um diese beiden hauptsächlich geht.

Anfangs bin ich auch sehr schwer in die Geschichte hineingekommen, die Charaktere waren mir meistens nicht wirklich schlüssig oder gar unsympatisch. Spannung gibt es in der ersten Hälfte so gut wie gar nicht, die baut sich erst ab der Hälfte auf und ab da wird das Buch eigentlich erst interessant.

Alles in allem ein Buch das ich im nachhinein mit "nett" betiteln würde.


17. Januar 2012

[Rezension] Alabama Moon


Inhalt:

"Moon und sein Vater leben in Alabama ganz alleine mitten im Wald. Sie ernähren sich von der Wildnis und leben vom Fallen stellen und Jagen. Doch als eines Tages Moons Vater stirbt, will Moon ihm seinen letzten Wunsch erfüllen: Er will nach Alaska reisen und andere Menschen finden, die genauso leben wie er. Auf dem Weg trifft er Kit, der sein erster richtiger Freund wird. Zusammen wollen sie Alaska erreichen. Doch sie werden von der Regierung gejagt und Kit wird schwer krank…"


Beim lesen der ersten Zeilen wurde mir sofort klar, das es sich um ein Jugendbuch handelt, da die Sätze kurz sind und der Satzbau sehr einfach gehalten ist (wenig Kommas). Außerdem sind die Dialoge sehr kurz gehalten, oft wurde nur mit Ja oder Nein geantwortet.

Man hat gemerkt, dass der Autor sich damit auseinandergesetzt hat, wie man draußen im Wald überleben kann. Ob es jetzt das Essen, der Schlafplatz, etc. ist. Es war alles schön beschrieben und man konnte es sich gut vorstellen bzw. nachvollziehen.
Es hat mich vorallem dazu gebracht etwas nachzudenken, angenommen es käme zum "worst case" und die Menschheit müsste ohne Leitungswasser, Strom und Essen aus der Dose auskommen - würden wir das schaffen, würde ich das schaffen? Ich bin mir da nicht sicher... mal schauen ob es Bücher zu dem Thema gibt!

Das Buch hat auch gut hervorgehoben, wie hilflos ein Kind in Staatsgewalt ist, es hat keinerlei Rechte etwas mitzubestimmen, es hört niemand zu... typisches Erwachsenenverhalten in Jugendbüchern eben.

Über das Happy End hab ich mich sehr gefreut, da der Protagonist viele Schicksalsschläge erleiden musste, aber ich will ja nicht zu viel verraten!

Fazit:
Ein lesenswertes Buch, das zwar kurzweilig war, aber durch das man sehr viel Neues lernt.

15. Januar 2012

[Rezension] Die Tochter des Phoenix



Inhalt:

"Im Jahre 1218 wird im nordwalisichen Fürstentum von Gwynedd eine außergewöhnliche Prinzessin geboren, die über mystische Kräfte verfügt und deren stürmisches Leben untrennbar mit der wechselvollen Geschichte von Schottland, England und Wales verknüpft ist.

Ein meisterliches Sittengemälde einer Welt im Umbruch und eine mitreißende Geschichte von Liebe, Leidenschaft, Magie, Mißgunst und Intrigen." 

 
Also ersteinmal muss ich sagen, dass die Inhaltsangabe sehr schwammig und oberflächlich ist, da es in dem Buch um so viel mehr geht - schließlich ist dieses Buch über 900 Seiten stark.

Was mir von Anfang an aufgefallen ist: Die Autorin schreibt mit so einer Liebe zum Detail, das man wirklich in die Geschichte, in die Landschaft einfach in die damalige Welt eintauchen kann.
Die Geschichte von Eleyne hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, auch wenn die ganzen Familienverstrickungen a la der ist der Sohn von dem und der Mann von ihr, und sie ist die Tante von ihm, etc. War oftmals sehr schwer noch durchzublicken, vor allem im letzten Drittel des Buches.
Hilfreich war aber, dass im Buch "The Royal Line of Scotland" und der Stammbaum, die Ehemänner und die Nachkomme von der Protagonistin Eleyne zu finden waren.

In der ersten Hälfte war ich so begeistert von dem Buch, dass ich mir dachte, dass Buch bekommt eindeutig 10 Punkte. Nun das änderte sich leider ab ca. dem letzten Drittel. Irgendwie wurde die Geschichte und der "Erzählfluss" durchwachsener und schwerer zu durchschauen. Was mich auch störte war, dass sich in den letzten 200 - 300 Seiten die Rechtschreibfehler häuften. (Könnte vielleicht daran liegen, dass ich ein Leseexemplar von 1994 hatte...)
Auch ein kleiner Abzug ist das Cover, dass passt so gar nicht. Eine wailische Prinzessin mit einer 80er-Jahre Frisur?

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch das mich gut unterhalten hat. Ein muss für alle Fans des mittelalterlichen England, Schottland und Wales!

13. Januar 2012

Bücherbewertung


Ich bewerte meine gelesenen Bücher nach einem Punktesystem von 1 bis 10,
wobei 10 das Beste und 1 das schlechteste ist. Es ist mir bisher aber noch nicht untergerkommen,
dass ich Bücher schlechter als 5 bewertet habe, aber wer weiß, vielleicht hab ich ja noch das Pech und erwische so ein Buch.

Um es hier in meinem Blog ersichtlich zu machen und die Seite hier auch optisch etwas aufzuwerten, habe ich ein bisschen rumgebastelt, sodass man die Punkte anhand kleiner Bücher sehen kann.
Immer 10 Bücher, wenn Bücher ausgeraut sind, fallen sie weg... also die Punkte- ist denke ich logsich. ;)

Beispiele:

4 "Bücherpunkte"

8 "Bücherpunkte"


8. Januar 2012

[Rezension] Vampire Academy - Blutsschwestern



Inhalt:

"Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose halb Mensch, halb Vampir wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll..."


Ich muss sagen dieses Buch konnte mich so gar nicht überzeugen.
Die Grundidee bzw. die Hintergründe waren ja ganz gut, aber so wirklich gut umgesetzt war es meiner Meinung nach nicht. Kurze Erklärung: Es gibt die Moroi, die Königlichen, und die Dhampire, halb Mensch halb Vampire, die den Moroi als Wächter dienen. Soweit so gut, nur hat mir diese Klassengesellschaft nicht wirklich gefallen, aber das ist ja Ansichtssache.

Allgemein kam mir das ganze "Setting" oftmals wie ein oberflächliches Teenager-Geplänkel mit Vampiranstrich vor, ständig: "Oh, wir wollen beliebt sein, was denken die andern über uns, ich will unbedingt auf diese Party, etc." Dazu kommt noch, dass es ständig nur um Lissa ging, Lissa hier, Lissa da, bla bla. Alle paar Seiten war wieder irgendwas wo Rose zu ihrer Rettung eilen musste um ihr zu "helfen", z.B. bei einer wörtlichen Auseinandersetzung mit einer Mitschülerin, die sie dauernd mobbte. *heul*

So jetzt hab ich mich erstmal über die schlechten Seiten des Buches ausgelassen, aber es war ja nicht alles schlecht. Es ließ sich ganz gut lesen und war auch spannend - wenn auch nicht so oft wie ich es mir vorgestellt hatte.

Fazit:
Es ist nicht für jeden was - auf jeden Fall nicht für mich - wems gefällt kann das gerne lesen. Ich werde aber keine weiteren Bücher dieser Reihe lesen.


6. Januar 2012

[Rezension] Die Zeichenkünstlerin von Wien



Inhalt:

"Wien 1421. Die junge Jüdin Sarah Isserlein soll einen strengen Rabbi heiraten, dabei würde sie viel lieber den ganzen Tag zeichnen und malen. Da sieht der Steinmetz Mathes Rock, der am Bau des Stephansdoms mitarbeitet, eine ihrer Zeichnungen und bittet sie heimlich um Hilfe bei einem Entwurf. Trotz der Gefahr, sowohl Juden als auch Christen gegen sich aufzubringen, kann Sarah nicht widerstehen."

Das Buch ist meiner Meinung nach in einem sehr schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben und auch sehr spannend. Es war auch alles sehr "bildhaft" dargestellt, man konnte sich richtig in die Zeit und den Ort hineinversetzen.
Was ich auch sehr schön fand: Die zwei verschiednene Handlungsstränge, die sich auch noch etwas verzweigt haben.
Diese zwei Handlungsstränge waren jeweils sehr unterschiedlich, denn zum einen die Liebesgeschichte zwischen Mathes und Sarah und der Situation der Juden in Wien.

Ich fand die Beschreibungen der damaligen Situation der Juden in Wien sehr schockierend, da ich das unter anderem nicht wusste... auf jeden Fall wusste ich nicht das es SO heftig war...



[Rezension] Das Versprechen des Opals


Inhalt:

"Ein schwarzer Opal, der ihr aus einer alten Spieldose entgegenpurzelt, weckt bei Miriam Strong eine Flut von Erinnerungen. Wehmütig denkt sie zurück an das abenteuerliche Leben, das sie mit ihrem Vater führte, der als Opalsucher durch Australien zog. Bis er eines Tages nicht aus seiner Mine zurückkehrte und die kleine Miriam allein in der Wildnis zurückblieb - ebenso wie die Frau, die er liebte ... Von den Pioniertagen des roten Kontinents in die Gegenwart und von Irland nach Australien führt Tamara McKinley ihre Leser in dieser fesselnden Geschichte - und schenkt ihnen erneut ein wunderschönes Buch über die Macht der Liebe und den Zusammenhalt der Familie."


Ein schönes Buch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn es an manchen Stellen schon ziemlich vorhersehbar war.
Besonders gefallen hat mir an diesem Buch, dass alles so bildlich beschrieben wurde, und man in die schöne Landschaft Australiens eintauchen konnte.

Auch gut fand ich, dass sich einige Charaktere im Verlauf der Geschichte entwickelten bzw. veränderten.
Ja und traurig war es auch, wenn man so erfährt was der Protagonistin Miriam so alles im Laufe ihres Lebens wiederfahren ist und was noch vor ihr liegt...
Die Protagonistin fand ich übrigends super.


[Rezension] Der Fluch der Maorifrau

Inhalt:

"Kurz vor ihrer Hochzeit reist die junge Hamburgerin Sophie nach Neuseeland, wo ihre Mutter Emma den Tod fand. Zu ihrer Überraschung erfährt sie, dass Emma Neuseeländerin war und ihr dort ein Haus und ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat. Sophie ist verstört Warum hat Emma all das nie erwähnt? Nur Emmas Tagebuch kann das Geheimnis lüften, in dem sie die Geschichte ihrer Familie offenbart. Fasziniert vom Schicksal ihrer Vorfahren, taucht Sophie ein in eine exotische Welt voller Gefahren, und sie begreift, dass ihre Mutter sie schützen wollte - vor einem Unheil bringenden Fluch."


Ehrlich gesagt hat dieses Buch mich total positiv überrascht! Was ich nach dem Klappentext des Buches nicht erwartet hätte.
Es könnte auch daran liegen das ich zuvor "Das Labyrinth der träumenden Bücher" gelesen hab und von diesem enttäuscht war.
Nach dem hab ich mir gesagt, so jetzt mal was ganz anderes und hab mir besagtes Buch geschnappt.

Das Buch war in zwei Handlungsstränge eingeteilt, der eine war der im "Jetzt" der von der Hauptdarstellerin handelt. Der zweite Handlungsstrang ist die Geschichte der Vorfahrinnen und vor allem dieser hat mir gefesselt. Es kam nicht nur einmal vor das ich ganz versunken im Buch war, bis mich mein Handy hat hochschrecken lassen.

Die Autorin hat einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil, der einen ganz leicht in das schöne Neuseeland eintauchen lässt - ich will auch unbedingt mal da hin!

Aber: der Fluch wurde für meinen Geschmack zu schnell und unspektakulär besiegt...

[Rezension] Wolfsspur

Inhalt:

"Stellen Sie sich eine Welt vor, in der über 90 Prozent der Bevölkerung Werwölfe sind. Und stellen Sie sich vor, Sie sind einer der wenigen verbliebenen „echten“ Menschen. Und dann stellen Sie sich vor, dass einer ihrer Freunde ermordet wird – von einem Werwolf -, und Sie werden beauftragt, diesen Mord aufzuklären…"


Die Hintergrundidee zu diesem Buch finde ich wirklich klasse, nur 10% "echte" Menschen, dass muss man sich erstmal vorstellen. Ein erschreckender Gedanke. Diesen Schrecken und diese düstere Welt kann das Buch sehr gut herüberbringen, man kann sich oft richtig gut in die Charaktere hineinversetzen, wenn auch nur in die Hauptcharaktere.
Was mir besonders gut gefallen hat war die Mischung der Genres in diesem Buch: Thriller, Fantasy, Mystery, eine Romanze... alles in einem Buch - klasse!

Nun gibt es aber auch Sachen, die mir nicht so gut gefallen haben und die auch der Grund für die Punktzahl sind.
In der Geschichte wird ab und an, besonders am Ende des Buches, für meinen Geschmack zu viel auf Details rumgeritten und manchmal hatte ich das Gefühl das die Geschichte vom "Hauptthema". Zwar kommt sie immer wieder zum Hauptthema zurück, aber es ist mir während dem lesen aufgefallen. Außerdem hätte ich mehr über die Welt, oder auch die Stadt erfahren in der die Geschichte spielt, einfach mehr... Hintergrundwissen.
Und wenn ich ehrlich bin, ist das Ende für mich auch nicht ganz zufriedenstellend, zu viele ungeklärte Fragen, so viel noch offen... *seufz*

Fazit:
Ein spannendes Buch mit einer neuen Idee, ein muss für alle Werwolffans! Egal ob man Thriller oder Fantasy-Fan ist, beide kommen auf ihre Kosten.
Ich habe das Buch gerne gelesen und war schon fast traurig, als das Buch zu Ende war.

[Rezension] Sein wie keine andere

Inhalt:


Zum 100. Geburtstag der großen Philosophin des 20. Jahrhunderts - die Neuentdeckung Simone de Beauvoirs für junge Leserinnen und Leser. Denn gerade für die ist die Beauvoir besonders faszinierend: Sensibel und vehement rebellierte sie gegen ihr bürgerliches Elternhaus und fand ihren eigenen Weg. Als Philosophin und Schriftstellerin reagierte sie mit Wachheit und Energie auf die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und wurde zu einer der bedeutendsten Frauen in der Geschichte der Philosophie. 

 Einen guten Einblick hat man durch dieses Buch in das Leben der Simone de Beauvoir bekommen.
Man erfährt unter anderem wie sie aufgewachsen ist, was ihre Beweggründe waren, ihr späteres Leben, ihre Beziehung zu Jean-Paul Satre, etc.
Ich muss sagen ich war etwas skeptisch, da es die erste Biografie war, die ich gelesen habe und dachte es wird langweilig. Aber so war es dann nicht, denn das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und meine Interesse für Simone de Beauvoirs Bücher geweckt. Ich hoffe das ich bald ein paar lesen kann.

[Rezension] Der magische Zirkel

Inhalt:

"Nach dem überraschenden Mord an ihrem geliebten Cousin Sam erfährt die junge Nuklear-Sicherheitsexpertin Ariel Behn, daß er ihr als Erbe einen Packen uralter, geheimnisvoller Dokumente hinterlassen hat, die sich schon seit mehreren Generationen im Besitz ihrer Familie befinden. Die alten Briefe und Manuskripte weisen auf dreizehn sagenumwobene magische Gegenstände hin - wer diese sein Eigen nennt, soll angeblich die Geschicke der Welt nach seinem Willen lenken können.


Bald gerät Ariel in einen Strudel von Gefahr, internationalen Verschwörungen, Machthunger, Okkultismus und religiösen Verstrickungen. Sie lernt den mysteriösen - und gefährlich attraktiven Professor Wolfgang Hauser kennen, der ebenfalls an den alten Schriftstücken interessiert zu sein scheint.


Auf der Suche nach den 13 Gegenständen führt die Suche die beiden u.a. nach Leningrad, Paris und Wien, wobei Ariel nach und nach die aufregende Geschichte ihrer außergewöhnlichen Familie aufdeckt - und ein Geheimnis, das bis zu den alten Griechen zurückreicht."


Als ich den Klappentext las war ich begeistert, das Buch muss ja absolut spannend sein.

Dann hab ich angefangen zu lesen, am Anfang gefiel es mir richtig gut doch je weiter ich las desto verwirrender wird es.
Mal jagen sie dem einen Teil hinterher, plötzlich ist was anderes total wichtig. Dann finden sie das heraus und verwerfen das alte wieder.

Ich glaube es wurden einfach zu viele verschiedenen Themen herangezogen und angeschnitten, sodass es einfach zu viel wurde und es sich nicht mehr entwirren ließ.

Denn als ich das Buch zu Ende hatte, dachte ich bei mir: "Hmm und was ist jetzt nun die Lösung, was haben sie denn nun eigentlich gesucht??" Man wird nicht wirklich schlau draus.
Das Buch ist wirklich nicht empfehlenswert!

[Rezension] Die Halblinge




Inhalt:

"Eigentlich ist der Halbling Edeltocht Lampenzünder ganz zufrieden damit, als kleiner Archivar in der Großen Bibliothek Bücher zu sortieren und in aufregenden Geschichten zu schmökern. Doch dann schickt der Meisterbibliothekar ihn mit einer wichtigen Botschaft los – und Tocht stolpert, ehe er sich’s versieht, in ein großes Abenteuer, bei dem er Bekanntschaft mit üblen Schurken, Zwergen, Trollen und vielen anderen unliebsamen Gesellen macht. Und so muss der tapfere Halbling ganz ungewollt am eigenen Leib erfahren, dass echte Abenteuer zu erleben viel, viel gefährlicher ist als vor dem heimischen Herdfeuer von ihnen zu lesen…"


An das Buch bin ich mit den Bildern aus "Der Herr der Ringe" herangegangen, ich hatte halt die, ich sage jetzt mal in Anführungszeichen typischen, Halblinge im Kopf. Also klein, zurückhaltend, essen liebend gerne, lieben ein ruhiges Leben, etc.
Am Anfang war das auch hauptsächlich so, ich konnte mich auch ehrlich gesagt richtig gut mit dem Protagonisten identifizieren. (Ein kleines Wesen das Stunden mit Büchern verbringt... )
Was mir in dem Buch besonders gut gefallen hat war, das der Protagonist erst in seiner eigenen kleinen Welt gelebt hat, aber dann doch in die eiskalte Realität seiner Welt geworfen wurde und dort zurecht finden musste.

Mein Fazit: Im Großen und Ganzen ein schönes Buch, flüssig zu lesen und auch spannend. Es ist zwar kein Buch was mich vom Hocker gehauen hat, aber ich musste oft genug schmunzeln und war wohl das eine oder andere mal erstaunt über den Verlauf der Geschichte.

[Rezension] Die Alchimistin




 Inhalt:

 Die letzten Tage des 19. Jahrhunderts. Im düsteren Schloß ihrer Ahnen, auf einem Felsriff in der Ostsee, wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr Vater, der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris, im Auftrag seines ärgsten Widersachers Lysander ermordet wird, gerät Aura unversehens zwischen die Fronten eines Konflikts, dessen Wurzeln weit zurück ins Mittelalter reichen. An der Seite ihres verhaßten Stiefbruders Christopher nimmt das junge Mädchen den Kampf gegen den alten Feind ihres Vaters auf, der in den Katakomben unter der Wiener Hofburg seine Ränke schmiedet.
Ein historischer Roman über die faszinierende Welt der Alchimie und ihre Ursprünge, der von den kargen Mooren des Nordens über das morbide Wien des "Fin de siecle" bis nach Siebenbürgen führt, und die fesselnde Geschichte einer bemerkenswerten jungen Frau, die trotz Intrigen und mysteriöser Familienvermächtnisse dem Geheimnis auf die Spur kommt.



Ich muss sagen, als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, hatte ich gewisse Erwartungen entwickelt.
Diese Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, aber das heißt nicht das es auf eine schlechte Weise anders war. Im Gegenteil.
Was mich allerdings etwas gestört hatte, waren die häufigen Wechsel der Schauplätze. Wenn man denkt: "Hier wird es nun weiter gehen oder auch enden" wird man überrascht.
Ich fand das teilweise etwas "zu viel", für meinen Geschmack hätten weniger auch gereicht.
Alles in allem ein gutes Buch, gut zu lesen und spannend geschrieben.

4. Januar 2012

[Rezension] Das Labyrinth der Träumenden Bücher



Enttäuscht und etwas verärgertbleibe ich nun zurück, nachdem ich das Buch vor einigen Stunden zu Ende gelesen habe.
Über dieses Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und auch hohe Erwartungen hatte, kann ich recht viel Negatives berichten.

Aber gut, erstmal um was es geht und was Positiv war:

"Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die »Stadt der Träumenden Bücher« Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt. Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft."

Sehr gut fande ich wie einfach man wieder in die Welt Zamonien eintauchen konnte, auch als Hildegunst wieder in Buchhaim ankommt kam bei mir irgendwie das Gefühl von "Zuhause" auf. Gefreut habe ich mich auch alt Bekannte Personen und Schauplätze zu sehen, aber auch überrascht wie verändert Buchhaim jetzt doch ist.
Das Buch ist in dem gewohnten "Moers-Stil" geschrieben, den ich persönlich und bestimmt viele andere auch sehr schätze. Dieser schafft wie in allen seiner Bücher (die ich bisher gelesen habe) immer diese ganz besondere Stimmmung in Bücher, kann ich jetzt nicht recht erklären.

So jetzt muss ich aber zu den Negativen Seiten des Buches kommen, weil diese leider überwiegen.
Angefangen hat ja das Buch sehr gut, ich war gespannt und habe erwartungsvoll und ja fast schon euphorisch angefangen zu lesen und nun, diese Euphorie schwand und schwand als ich merkte: da kann doch irgendwas nicht stimmen, nun bist du schon gut bei der Hälfte und es ist noch nicht wirklich etwas weltbewegendes geschehen…
Hab erstmal drüber weggesehen, denn es kann ja sein das sich Moers etwas ganz besonders ausgedacht, leider traf das nicht zu und ich wurde langsam etwas enttäuscht von dem Buch, dessen Handlung nur so „vor sich hin dümpelte“.
Als es dann immer mehr um den „Puppetismus“ ging, dachte ich mir: was hat das jetzt alles mit dem Labyrinth der Träumenden Bücher zu tun??
Spätestens bei der ca. 80 seitigen Beschreibung eines Puppenspiels, das über Mythenmetz erstes Buch geht war ich genervt, wollte schon weiterblättern, habe mich aber dann doch durchgequält.
Das Buch wollte und wollte nicht spannender werden, doch halt… am Ende wird es etwas spannend und da ist das Buch auch schon zu Ende und lässt eine unfertige Geschichte zurück.

Als ich dann den Kommentar von Moers am Ende des Buches las, erklärte das alles.
Was ich nicht wusste: Das Buch war nur eine Einleitung, eine Ouvertüre zu dem eigentlichen Buch das erst noch erscheinen soll.
Moers hatte nämlich Probleme mit dem Termin und hat das ganze Buch wohl nicht zu Ende bekommen und so musste er praktisch eine Teillösung vorlegen, damit sein Verlag etwas hatte. Tja… hätte ich das nur vorher gewusst, dann hätte ich mir „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ nicht als Hardcover gekauft und lieber auf das Taschenbuch gewartet.
Von so einem laut angekündigten Buch hatte ich wirklich mehr erwartet und ja, es ärgert mich, dass nicht gesagt wurde das dieses nur die Einleitung ist.
Da sieht man mal, was für eine Macht die Verlage haben und nur auf das Geld aus sind. Denn jetzt können sie ja für zwei Bücher doppelt so viel Geld einnehmen.
Macht mich schon ein bisschen nachdenklich…

Trotz allem freue ich mich auf die Fortsetzung und hoffe das diese wie gewohnt "moerstastisch" ist.

Ich vergebe dennoch 7 Punkte, obwohl das eindeutig ein "Flop" war. ;)


[Rezension] Ewigkeit



Inhalt:

"Vierhundert Jahre in der Zukunft: Verity Auger ist eine junge Archäologin, spezialisiert auf die Überreste der menschlichen Zivilisation auf der Erde. Doch nach einer Expedition auf den Planeten, der in Folge einer verheerenden Katastrophe nun weitgehend unbewohnbar ist, nimmt ihr Leben eine ungeahnte Wendung: Wissenschaftler entdecken eine Alternativ-Erde, in der die Geschichte ganz anders verlaufen ist. Und Verity ist die einzige, die für einen Besuch dieser seltsamen Welt in Frage kommt …"



Hauptsächlich wegen dem Klappentext habe ich mir dieses Buch gekauft, es klang einfach super interessant und kommt mit einer super kreativen Idee um die Ecke. Naja zumindest aus meiner Sicht, denn ich habe noch nicht viele Sience-Fiction-Bücher gelesen.

Ich bereue den Kauf auch auf keinen Fall, auch wenn das Buch an einigen Ecken noch ausbaufähig ist, z.B. hat mir noch ein wenig mehr Hintergrundwissen zu dem Universum gefehlt, in dem der Roman spielt.
Was mich auch ein bisschen gestört hat war, dass die Charaktere im Buch immer recht seltsam auf schlimme Ereignisse reagierten... es kam mir immer zu kaltschnäuzig vor, wenig emotional.

Was ich sehr interessant fand war, dass der Autor die zwei "Hauptdarsteller" immer beim Nachnamen nannte. Später findet man heraus, dass die beiden ihren Vornamen nicht mögen und ihren Nachnamen bevorzugen.
Im Allgemeinen erfährt man viele Dinge, die Anfangs angesprochen bzw. erwähnt wurden und man eigentlich mehr Infos dazu bräuchte auch erst sehr viel später. Ein gutes Beispiel dafür ist wie die Erde zerstört wurde, kommt erst gegen Ende vor und ja... das hat mich ziemlich schockiert und das war nicht das Einzigste.

Fazit:
Ein super spannendes Buch mit einer guten Story, dass leider hier und da Mängel aufweist was die Charaktere angeht.


[Rezension] Die Botschaft des Feuers



Inhalt:

"Die schwarze Dame führt ins Verderben – oder rettet die Welt. Entscheidend ist, wer sie findet.

Es bringt Tod und Verderben, und doch birgt es das Elixier des Lebens: das Montglane-Spiel. Seit mehr als 200 Jahren versuchen Geheimbünde und machthungrige Staatsmänner, die Formel zu finden, die die in alle Welt verstreuten Figuren des geheimnisvollen Schachspiels bergen.
2003: Alexandras Mutter Kat verschwindet spurlos. Auf der Suche nach ihr entdeckt die Tochter das Geheimnis eines uralten Schachspiels: Das Montglane-Spiel birgt geheime Kräfte und Macht, aber auch große Gefahr in sich. Als Alexandra entdeckt, dass die Figur der schwarzen Dame eine ganz besondere Botschaft enthält, muss sie erkennen, dass es sich um ein Spiel um Leben und Tod handelt …
1822: Ali Pascha, der mächtigste Herrscher im Osmanischen Reich, schickt kurz vor seiner Ermordung seine Tochter Haidée auf eine gefahrvolle Mission: Sie muss die schwarze Dame, die mächtigste Figur des Montglane-Spiels, in Sicherheit bringen und sie dem einzigen Mann überbringen, der das Spiel noch retten kann …
Zwei Jahrhunderte, ein rätselhaftes Spiel voller Gefahr – das Montglane-Spiel bestimmt das Schicksal seiner Spieler!"


Endlich bin ich mit diesem Buch fertig, hab mich eigentlich nur abgequält und mich geärgert das ich dieses Buch überhaupt angefangen habe.
Ich weiß auch gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll, es ist einfach nur wirr und auch total konfus. Man weiß von Anfang bis zum Ende nie genau was Sache ist und was denn jetzt das Geheimnis ist bzw. was denn so gefährlich ist. Ich kann nur sagen: totaler Blödsinn, klingt hart ist aber so.
Die Charaktere in dem Buch sind auch sehr konfus, und sind sehr wechselhaft um euch mal ein grobes Beispiel zu geben:
im Buch kam eine Frau namens Nokomis Key vor, man erfährt am Anfang das sie eine Freundin aus Kindheitstagen ist zu der die Protagonistin schon seit Jahren nichts mehr zu tun hat und plötzlich ist die in alles verstrickt, weiß über alles Bescheid, kann auch alles.
Es gibt auch sehr oft total langweilige Passagen bei denen mir nur BLA BLA BLA im Kopf rumgespukt sind, auch die Gespräche sind sehr gestelzt.
Allgemein ist alles sehr an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig.

Hier und da gab es aber dann doch die eine oder andere interessante Stelle, deshalb vergebe ich 5 Punkte, aber dieses Buch ist wirklich nicht empfehlenswert.

Was noch lustig war, als ich ca. 100 Seiten gelesen habe kam mir alles irgendwie verdächtig bekannt vor, dieser Schreibstil, wirre Geschichte. Da hab ich mal schnell nach der Autorin hier gesucht und rausgefunden: Der magische Zirkel ist auch von ihr, ahaaa!
Hatte ich vor einiger Zeit gelesen und meine Rezension dafür würde da genauso passen.^^

[Rezension] Das Buch der Tausend Tage



Inhalt:

"Dashti ist fünfzehn als sie mit Lady Saren in einen Turm eingesperrt wird. Lady Saren hat einem grausamen Verehrer die Ehe verweigert und muss dafür büßen. Jetzt liegt es in Dashtis Händen, für sich und ihre Herrin zu sorgen. Doch da erscheinen gleich zwei Anwärter um Lady Sarens Hand – einer willkommen, der andere eine dunkle Bedrohung. Sie bringen Hoffnung und Gefahr, nicht zuletzt für Dashti, die sich in einem gewagten Spiel als Lady Saren ausgibt..."


Ich kann nur sagen: Wow, was für ein Buch!
Weiß auch gar nicht wo ich anfangen soll darüber zu schwärmen.

Die Autorin schafft es schon aber der ersten Seite einen in den Bann zu ziehen und mit Dashti alle Gefühlslagen - ob Hochs oder Tiefs - mitzufühlen. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen und hab mit ihr gehofft, gelitten, war verliebt oder verzweifelt.

Besonders schön fand ich auch, dass das Buch als Tagebuch aufgezogen ist, mit Zeichnungen von Dashti (die sehr schön sind).

Fazit:
"Das Buch der tausend Tage" ist ein ganz besonderes Leseerlebnis, dass einen schonmal beim lesen von Seite zu Seite schweben lässt und das man nicht aus der Hand legen kann - ich zumindest konnte es nicht! Es gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern.

[Rezension] Eragon - Das Erbe der Macht



Ein würdiger Abschluss!

Vorsicht Spoilergefahr!

Inhalt:

"Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ... "


(Gleich mal dazu, ich muss sagen das die Inhaltszusammenfassung nicht wirklich korrekt ist, der neue Drache erscheint erst viel später...)

So nun habe ich den vierten Band durchgelesen, sitze hier an der Rezi uns weiß nicht so genau wie ich all das in Worte fassen soll was mir im Kopf herumgeistert.
Erst einmal: Das Buch hat meine Erwartungen an den vierten Teil übertroffen, ich bin wirklich glücklich darüber was der Herr Paolini da geschafft hat!

Es ist wirklich lange her, das mich ein Buch so tief berührt und so viele Emotionen in mir geweckt hat wie der vierte Band von Eragon. Ich habe gelacht, gezittert, mich gefreut, gelitten und zum Schluss auch geweint... vor Freude und auch vor Trauer. Vor Freude weil das die Geschichte von Eragon so ein schönes und gutes Ende hat und vor Trauer, weil es ein Abschied war. Ein Abschied von Eragon, Saphira, von ganz Alagaësia. Obwohl man ja hoffen darf, das Paolini vor hat weitere Bücher, die in dieser Welt spielen (laut Nachwort). Der Abschied hat mich deshalb so getroffen, weil mich diese Geschichte, diese Reise nun schon seit meinem 12. Lebensjahr begleitet, da hatte ich das Erste Buch gelesen - welches ich mittlerweile bestimmt 5 mal gelesen habe - und war von der Welt einfach bezaubert.
Als ich den vierten Band anfing, war das wie eine Rückkehr nach Hause, Rückkehr zu guten Freunden die ich lange nicht besucht habe. Hört sich komisch an, ist aber die beste Beschreibung dafür.

Nun aber mal zu einer etwas objektiveren Betrachtung, es gab auch hier und da etwas das mir nicht so gut gefallen hat.
Zum einen war mir der Anfang etwas langatmig, ich hätte mir gewünscht das es schneller zur Sache geht und auch das es zwischendrin häufiger mal um Roran ging (vor allem im ersten Drittel) hat mich auch gestört, ich wollte einfach die RICHTIGE Geschichte lesen!!
Was mich auch gewundert hat war, dass das Buch noch ein gutes Stück weiterging nachdem Galbatorix fiel - fand ich aber ehrlich gesagt super.
So gern hätte ich auch noch mehr über die Aufzucht der neuen Drachen und der Ausbildung der neuen Drachenreiter erfahren, aber wer weiß, vielleicht überrascht Paolini uns mit einem weiteren Buch... 
Ansonsten habe ich nicht wirklich weitere Kritik an dem Buch.
Schade war nur, das Murtagh und sich nicht Eragons Vorhaben angeschlossen hat und auch Arya ihn nicht begleitete, das hätte ich den beiden wirklich gewünscht. 
Einige Wendugen haben mich wirklich überrascht und einige fast vom Hocker gehauen... im Positiven Sinne!

Tjaja hier sitze ich nun ein bisschen wehmütig und wünsche mir das bald ein weiteres Buch von Christopher Paolini erscheint, in dem es hoffentlich um die Drachenreiter geht.
Ich weiß wovon ich heute Nacht träumen werde, nachdem ich den ganzen Tag gelesen habe. 

Sé onr Sverdar sitja hvass!